Forschungsprojekte

Mit der Förderung von Forschungsprojekten im Rahmen des FIS sollen neue Impulse in der Sozialpolitikforschung gesetzt werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Förderung außergewöhnlicher Perspektiven und Lösungsansätze, für welche die etablierten Formate der Forschungsförderung in der Regel nicht geeignet sind. Exploration, inhaltliche und methodische Innovation, der Dialog zwischen den Disziplinen und zwischen Wissenschaft und Praxis stehen im Vordergrund.

Im Rahmen der ersten FIS-Förderrunde wurden die sechs folgenden Nachwuchsgruppen auf Vorschlag des wissenschaftlichen Beirats für eine FIS-Förderung zugelassen.

Im Rahmen der zweiten FIS-Förderrunde wurden weitere neun Förderprojekte auf Vorschlag des wissenschaftlichen Beirats für ien FIS-Förderung zugelassen.

Selbstbestimmte Optionszeiten im Erwerbsverlauf

Ziel des rechts- und sozialwissenschaftlichen Kooperationsprojektes ist die Ausarbeitung von Eckpunkten eines innovativen sozialpolitischen Modells für die Gestaltung von Erwerbsverläufen.

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Schnittstellen in der Sozialpolitik: Differenzierung und Integration in der Absicherung sozialer Risiken

Die Schnittstellen zwischen sozialstaatlichen Institutionen und die mangelnde Verzahnung von Maßnahmen zur Absicherung sozialer Risiken stellen die Sozialpolitik im entwickelten Sozialstaat vor große Herausforderungen.

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Scheidung, Trennung und die soziale Sicherung von Frauen in Deutschland

Ähnlich wie in anderen europäischen Ländern auch bestimmen hohe Scheidungs- und Trennungsraten die Familienstrukturen in Deutschland. Dieses Projekt befasst sich mit der Bedeutung dieser Entwicklungen für die soziale Sicherung von Frauen.

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Wer kümmert sich um Oma? Eine empirische Erprobung des Respondent-Driven Sampling am Beispiel der (informellen) Beschäftigung in der häuslichen Pflege

Das Forschungsvorhaben verfolgt zwei Ziele. Erstens soll mittels einer standardisierten Befragung mehr über die Lebenssituation und Motivationsstrukturen von Personen, die im Bereich der häuslichen Alten- und Krankenpflege arbeiten, in Erfahrung gebracht werden.

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Digitalisierung und Wandel der Beschäftigung: Eine Datengrundlage für die interdisziplinäre Sozialpolitikforschung

Die Digitalisierung der Arbeitsprozesse schreitet immer weiter voran und führt zu einem grundlegenden Strukturwandel in der Arbeitswelt, der vielfältige Herausforderungen für verschiedene Bereiche der Sozialpolitik mit sich bringt.

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Was benötigen und wie gelingen Wiedereinstiege von exkludierten Personen in soziale und arbeitsmarktliche Zusammenhänge?

Das Projekt zielt darauf ab, herauszufinden, wie sich die sozialen Sicherungssysteme in den letzten 20 Jahren verändert haben und aufzuzueigen, was benötigt wird, damit die von diesem System Ausgeschlossenen bzw. von Ausschluss Bedrohten  ihre Teilhabechancen zum Wiedereinstieg in soziale, arbeitsmarktliche und gesellschaftliche Zusammenhänge tatsächlich verwirklichen können.

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Teilhabe durch Crowdworking: Eine Analyse der Gelingensbedingungen einer technisch-organisatorischen Innovation für Personengruppen mit erschwerter Teilhabe am Erwerbsleben

Ziel des Vorhabens ist die Untersuchung der Chancen und Risiken von Crowdworking als Mittel zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit erschwerten Teilhabechancen, um damit den Weg für „inklusives Wachstum“ zu ebnen.

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„Normal arbeiten“ - Normalitätsannahmen zu Arbeit und Beruf bei jungen Klientinnen und Klienten

Ziel des Vorhabens ist es, ein besseres Verständnis von sozialer Wahrnehmung, beruflichen Ambitionen und Arbeitserfahrungen junger Menschen, aber auch der Handlungsstrategien im Umgang mit sozialstaatlicher Förderung am Übergang in Arbeit zu gewinnen.

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Grenzen der Verteilung? Sozioökonomische Analysen von (Um-)Verteilungen in Europa

Das Vorhaben zielt darauf ab, Fragen zur Akzeptanz der sozialen Sicherung in Europa mit einem interdisziplinären Forschungsansatz zu bearbeiten, um daraus Interventionsmöglichkeiten zur Verringerung von möglichen Fehleinschätzungen abzuleiten und um herauszufinden, inwieweit eine Koordinierung im Bereich der Sozialpolitik in der Bevölkerung vorhanden ist.

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Exploration digitaler Technologien in der öffentlichen Arbeitsvermittlung am Beispiel von Textmining

Das Vorhaben untersucht Veränderungsprozesse von Arbeit und Organisation von Jobcentern und Arbeitsagenturen durch den Einsatz von digitalen Technologien im Rahmen eines Forschungsprojektes.

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HILFEE – HILfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen Experimentell Erforschen

Zuwendungszweck sind die Untersuchungen von einerseits Einflussfaktoren auf das tatsächliche Hilfsverhalten gegenüber Geflüchteten und andererseits potenziellen politischen Interventionen zur Verbesserung dieser Hilfsbereitschaft.

Die Forschungsergebnisse sollen ein besseres Verständnis der Hilfsbereitschaft ermöglichen und Handlungsempfehlungen und Maßnahmen zur Förderung dieser Bereitschaft bereitstellen.

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Akzeptanz sozial- und arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Regelungen

Das Projekt analysiert die Akzeptanz tagesaktueller und konkreter Ausgestaltungsalternativen der Arbeitslosenversicherung und der sozialen Grundsicherung in der Bevölkerung und bei unterschiedlich Betroffenen

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Digitale Rechtsmobilisierung. Eine Provokation für die Sozialverwaltung? (LegalTech)

Im Rahmen des Projektes soll erforscht werden wie Legal Technologies und neue Wege der digitalen Rechtsmobilisierung Einfluss auf das Verhältnis zwischen Bürger*innen und Sozialstaat nehmen.

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GEVOAB – Gerechtigkeitsvorstellungen von erwerbstätigen Arbeitslosengeld II-Beziehern (Aufstockern)

Im Zentrum des Forschungsprojektes steht die Vorbereitung und Durchführung von laborgestützten, anonymisierten Gruppenexperimenten und problemzentrierten Interviews (PZI) zur Einstellungsforschung im Themenbereich Sozialstaat der besonderen Zielgruppe der sog. Aufstocker/innen (erwerbstätige ALG II-Bezieher). Der eingesetzte Methodenmix stellt einen innovativen und interdisziplinären Forschungsansatz zur Erhebung von Einstellungen zum Sozialstaat und Gerechtigkeitsvorstellungen dar.

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Verständnis und Haltungen zur Altersvorsorge in Deutschland: Ausprägungen und Auswirkungen auf vorsorgebezogenes Verhalten (VHAlt)

Zuwendungszweck ist die Erforschung von (Miss-)Verständnis und Haltungen zum Thema Altersvorsorge über eine repräsentative Befragung von bis zu 1.000 Personen im erwerbsfähigen Alter und die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Politik und Akteure der Sozialversicherung. Darüber hinaus sollen Kommunikations-empfehlungen und exemplarische Lerneinheiten zur Verbesserung der finanziellen Allgemeinbildung der Bürger/innen in Deutschland entwickelt werden.

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