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Zwischenbilanz

FIS 2016-2020

Seit seiner Gründung 2016 kann das Fördernetzwerk großen Zuwachs verzeichnen. In der ersten Förderrunde 2016 sind sechs Forschungsprojekte, vier Nachwuchsgruppen und vier Stiftungsprofessuren gefördert worden. Im Rahmen einer zweiten Förderrunde wurden 2018 weitere neun Forschungsprojekte und vier Nachwuchsgruppen gefördert. In diesem Jahr können vier weitere Stiftungsprofessuren (s.u.) ihre Arbeit aufnehmen. In einer dritten Förderrunde wurden im Kontext der Covid-19-Pandemie 12 weitere Forschungsprojekte gefördert, die dazu beitragen, wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Bewältigung der sozialpolitischen Herausforderungen angesichts der gegenwärtigen Situation zu schaffen. Damit fördert das BMAS sozialpolitische Forschung im FIS mittlerweile an über 30 Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen.

Strukturbildung

Insbesondere im Rahmen der Förderung von Nachwuchsgruppen und Stiftungsprofessuren wurden neue Strukturen gebildet. Die geförderten Nachwuchsgruppen geben acht herausragenden Nachwuchswissenschaftler/innen die Möglichkeit, durch die eigenverantwortliche Leitung einer Nachwuchsgruppe die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrer/in zu erwerben. Die gleichzeitige Förderung von 21 Doktorandenstellen in den Nachwuchsgruppen bedeutet außerdem eine nachhaltige Investition in sozialpolitisch qualifizierte Wissenschaftler/innen und somit einen Beitrag zur Entwicklung im Bereich der Sozialpolitikforschung.

Ein Blick auf die Aktivitäten der FIS-Geförderten legt nahe, dass die Sozialpolitikforschung in Deutschland durch das FIS spürbar gestärkt wurde.

Forschungsförderung

Eine erste Zwischenbilanz der Aktivitäten der FIS-Geförderten legt nahe, dass das FIS wichtige Impulse innerhalb der sozialpolitischen Forschungslandschaft in Deutschland setzen konnte und deren Wirkung über die direkte Förderung durch das BMAS deutlich hinausgeht (Die nachfolgenden Zahlen wurden im Rahmen einer Aktivitätenabfrage im Frühjahr 2020 seitens BMAS erhoben und geringfügig aktualisiert).

Im Förderzeitraum der ersten und zweiten Förderrunde haben FIS-Geförderte bisher über 60 Beiträge in den sozialpolitischen Diskurs einspeisen können, davon 34 Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften, darunter Sozialer Fortschritt, Neue Zeitschrift für Familienrecht, Zeitschrift für Sozialreform, Journal of Economics and Statistics, Migration und Soziale Arbeit, Social Scienes und European bzw. American Sociological Review. Darüber hinaus sind mehr als 50 weitere Publikationen in Planung, wovon 26 bei Fachzeitschriften eingereicht werden sollen. Durch FIS geförderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben zu über 100 sozialpolitisch relevanten Veranstaltungen (Workshops, Vorträge, Konferenzen) einen inhaltlichen Beitrag geleistet bzw. diese mit ausgerichtet. Auch international hat das FIS an Bekanntheit gewonnen. Die Aktivitäten des FIS im Kontext der Corona-Pandemie – sowohl die Forschungsförderung im Rahmen der dritten Förderrunde als auch die Erweiterung bereits bestehender Forschungsvorhaben aus der zweiten Förderrunde – wurden als forschungs- und innovationspolitische Aktivitäten der Bundesregierung in die „STI policy responses to Covid-19“-Datenbank der OECD aufgenommen.

Austausch

In Zusammenarbeit mit dem BMAS sind zudem neue Formate entwickelt worden, um die Kommunikation zwischen BMAS und Wissenschaft zu intensivieren bzw. mehr Gelegenheiten für den Transfer zu schaffen, darunter niedrigschwellige Lunch&Learn Formate, Policy-Brief-Formate  bei Publikationen und Hospitationsmöglichkeiten. Zudem konnte das Dialogformat FIS-Forum, als eine der jährlichen Vernetzungsveranstaltungen sozialpolitischer Akteure in der deutschen Wissenschaftscommunity etabliert werden.

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