FIS-Briefings

Um noch besser über die Forschungsergebnisse aus dem Fördernetzwerk zu informieren, werden FIS-Briefings veröffentlicht. Sie geben Einblicke in relevante Zwischen- und Endergebnisse der FIS-Forschung .

FIS-Briefing Nr. 1

Scheidung, Trennung und die soziale Sicherung von Frauen in Deutschland

von Prof. Dr. Michaela Kreyenfeld (Hertie School), Tatjana Mika (Deutsche RentenversicherungBund), Dr. Anke Radenacker (Hertie School), Elmar Stracke (Hertie School)

Ähnlich wie in anderen europäischen Ländern bestimmen hohe Scheidungs- und Trennungsratendie Familienstrukturen in Deutschland. Die zunehmende Bedeutung nicht-traditioneller Familienformengekoppelt mit einem nur langsam voranschreitenden Wandel in den Erwerbsmustern vonFrauen generieren neue soziale Problemlagen. Lebensformen außerhalb der Ehe sind Risiken ausgesetzt,die sich zu einem Teil unmittelbar nach Scheidung und Trennung materialisieren, aberauch einen mittelbaren Einfluss auf die soziale Sicherung im Alter haben. Dieses Projekt befasstsich mit der Bedeutung dieser Entwicklungen für die soziale Sicherung. Den ersten inhaltlichenSchwerpunkt des Projekts bildeten Analysen zu den langfristigen Effekten von Scheidung undTrennung auf die Alterssicherung von Frauen. Der zweite inhaltliche Schwerpunkt des Projektsumfasste Untersuchungen zu den Einkommensverläufen von Frauen und Männern nach Trennungund Scheidung. Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes ist ein neues Datenprodukt, das in Zusammenarbeitmit dem Forschungsdatenzentrum der Deutschen Rentenversicherung Bund (FDZ RV)erstellt wurde und mittlerweile als Scientific-Use-File über das FDZ RV erhältlich ist.

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FIS-Briefing Nr. 2

Deutschland ist nicht „Uberland“: Vielfalt von Arbeit und Unternehmen in der Plattformökonomie als Chance?

Mitarbeitende: Prof. Dr. Stefan Kirchner (Technische Universität Berlin), Dr. Nele Dittmar (Technische Universität Berlin), Emilia Ziegler (Technische Universität Berlin)

Die Stiftungsprofessur „Digitalisierung der Arbeitswelt“ am Institut für Soziologie der TU Berlin untersucht die Entwicklungsdynamiken, die mit der flächendeckenden Verbreitung digitaler Technik einhergehen

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FIS-Briefing Nr. 3

Akzeptanz sozial- und arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Regelungen: Lebensleistung und Dauer des Arbeitslosengeldbezugs

Dr. Christoper Osiander, Dr. Monika Senghaas (beide Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nürnberg), Prof. Dr. Gesine Stephan (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nürnberg und Universität Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Olaf Struck, Richard Wolff (beide Universität Bamberg)

In dem Projekt untersuchen die Universität Bamberg und das IAB, inwieweit bestimmtesozial- und arbeitsmarktpolitische Regelungen in der Erwerbsbevölkerung auf Akzeptanzstoßen. Die Höchstdauer des Arbeitslosengeldbezugs wird beispielsweise immer wiederkontrovers diskutiert. Das Teilprojekt untersucht deshalb, wie sich Einschätzungen übereine angemessene Höchstdauer des Arbeitslosengeldbezugs ändern, wenn Eigenschafteneiner fiktiven arbeitslosen Person variiert werden. Dies geschieht quasi-experimentellmittels Vignettenanalysen

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FIS-Briefing Nr. 4

Akzeptanz sozial- und arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Regelungen: Zusatzbefragung zum Kurzarbeitergeld

Dr. Christoper Osiander, Dr. Monika Senghaas (beide Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nürnberg), Prof. Dr. Gesine Stephan (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nürnberg und Universität Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Olaf Struck, Richard Wolff (beide Universität Bamberg)

In dem Projekt untersuchen die Universität Bamberg und das IAB, inwieweit bestimmte sozial- und arbeitsmarktpolitische Regelungen in der Erwerbsbevölkerung auf Akzeptanzstoßen. Mittels einer Sonderbefragung anlässlich der Covid-19-Pandemie analysiert das Projekt, welche Höhe des Kurzarbeitergeldes überwiegend erwerbstätige Befragte in Abhängigkeitvon unterschiedlichen Bedingungen als angemessen erachten. Dies geschieht quasi-experimentell mittels Vignettenanalysen.

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FIS-Briefing Nr. 5

Akzeptanz sozial- und arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Regelungen: Das Qualifizierungschancengesetz

Dr. Christoper Osiander, Dr. Monika Senghaas (beide Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nürnberg), Prof. Dr. Gesine Stephan (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nürnberg und Universität Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Olaf Struck, Richard Wolff (beide Universität Bamberg)

In dem Projekt untersuchen die Universität Bamberg und das IAB, inwieweit bestimmte sozial- und arbeitsmarktpolitische Regelungen in der Erwerbsbevölkerung auf Akzeptanzstoßen. In diesem Teilprojekt analysiert das Projekt, wie Regelungen des Qualifizierungschancengesetzes bewertet werden. Das Gesetz soll die Arbeitslosenversicherung in Richtung einer besseren Sicherung von Übergängen im Lebensverlauf weiterentwickeln. Beschäftigte können aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung gefördert werden. Zudem werden Unternehmen finanziell bei Qualifizierungen unterstützt. Die Fragestellung wird quasi-experimentell mittels Vignettenanalysen untersucht.

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FIS-Briefing Nr. 6

Gerechtigkeitsvorstellungen von erwerbstätigen Arbeitslosengeld II-Beziehern

PD Dr. Tanja Pritzlaff-Scheele; Sebastian Jürss, MA; Patricia Zauchner, MA

Die Gleichzeitigkeit von Erwerbstätigkeit und Leistungsbezug, das so genannte „Aufstocken“, wird oftmals als ein Gerechtigkeitsproblem wahrgenommen. Es unterläuft das Selbstverständnis vieler Betroffener, aber auch die gesellschaftlich verbreitete Sicht, für sich selbst durch die eigene Erwerbstätigkeit sorgen zu können. Aus der Doppelrolle als Erwerbstätige wie auch Leistungsbeziehende ergibt sich die Frage nach den Gerechtigkeitsvorstellungen von erwerbstätigen Arbeitslosengeld II-Beziehenden.

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FIS-Briefing Nr. 7

Kranke Arbeitslose - Gleiche Leistung aber weniger Sanktionen - Ergebnisse des faktoriellen Surveys aus der Nachwuchsgruppe „Medikalisierung und Psychologisierung sozialer Probleme“

Dr. Nadine Reibling, Mareike Ariaans, Lisa Bleckmann, Lucas Hamel, Stephan Krayter, Philipp Linden

Wir berichten die Ergebnisse einer repräsentativen Vignettenstudie, die untersucht, wie Bürger:innen Leistungen, Bedingungen und Sanktionen des SGB I und SGB II beurteilen, wenn arbeitslose Personen physisch oder psychisch krank sind.Die Befragten erkennen an, dass gesundheitliche Probleme eine Arbeitsaufnahme erschweren. Sie sind daher weniger bereit kranke Arbeitslose zu sanktionieren und befürworten mehrheitlich gesundheitliche Maßnahmen für diese Gruppe. Die aktuellen Initiativen Prävention und Rehabilitation zu stärken, setzen an den mehrfachen Problemlagen von kranken Arbeitslosen. Der effektivste Weg, die Gesundheit und soziale Teilhabe dieser Gruppe sicherzustellen, sind großzügige und bedingungsarme Sozialleistungen. Eine gute und verlässliche finanzielle Absicherung arbeitsloser Menschen kann damit mehr zur Verbesserung von Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit beitragen als gezielte Gesundheitsförderungsmaßnahmen.Die Bevölkerung unterstützt Sanktionen im SGB II mehrheitlich nur bis maximal 30% der Grundsicherungsleistungen. Die stärkere Sanktionierung junger Menschen, entspricht jedoch nicht dem Gerechtigkeitsempfinden der Bürger:innen.

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FIS-Briefing Nr. 8

FuS - Freizügigkeit und Sozialpolitik im Vergleich

Dominic Afscharian, Cecilia Bruzelius, Thore Menze, Edward Mohr, Martin Seeleib-Kaiser (Eberhard Karls Universität Tübingen)

Das FuS-Projekt analysiert die Personenfreizügigkeit und existenzsichernde Sozialleistungen in Föderationen. Wir vergleichen insbesondere das Zustandekommen, die Reform und die Abschaffung von Gesetzen, die den Zugang zu Sozialhilfeleistungen für bundesangehörige Binnenmigranten erweitert oder eingeschränkt haben, sowie die Auswirkungen solcher Gesetze auf die Sozialhilfe gewährenden Verwaltungsebenen. Die untersuchten Fälle –der Norddeutsche Bund, die USA und Deutschland in der EU – decken unterschiedliche historische Phasen ab. Im ersten Projektjahr standen die politischen Prozesse im Vordergrund, die bei der Ausweitung oder Einschränkung des Zugangs zu existenzsichernden Unterstützungsleistungen für Binnenmigranten eine Rolle spielen.

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FIS-Briefing Nr. 9 

Teilhabe durch Crowdworking

Prof. Dr. Florian Schramm (Universität Hamburg)Prof. Dr. Wolfgang Menz (Universität Hamburg), Prof. Dr. Daniela Rastetter (Universität Hamburg), Dipl.-Soz. Iris Nowak (Universität Hamburg), Dipl.-Soz. Wiebke Frieß (Universität Hamburg)

Im Forschungsprojekt „Teilhabe durch Crowdworking – Eine Analyse der Gelingensbedingungeneiner technisch-organisatorischen Innovation für Personengruppen mit erschwerter Teilhabe am Erwerbsleben“ analysieren wir die Teilhabechancen von Crowdwork als rein digital erbrachte Arbeitsform für Menschen mit familiären Sorgeverpflichtungen, Menschen mit Beeinträchtigungen und Menschen, die in strukturschwachen Regionen leben. Die raumzeitliche Flexibilität von Crowdwork – also auch das Arbeiten von Zuhause – wird in der Forschungsliteratur als Vorteil für einen Zugang zum Arbeitsmarkt für diese Personengruppen hervorgehoben. Im Kontext des Projekts diskutieren wir dies im Rahmen von Standards guter Arbeit wie bspw. faire Entlohnung oder Gestaltungsmöglichen und definieren Teilhabe über die reine Erwerbsteilhabe hinaus. Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen, Partizipation und spezifischen Bedarfen in drei Projektphasen: 1). Expert_innen-Interviews, Literaturauswertung sowie Plattformanalysen, 2). einer Online-Erhebung unter Crowdworker_innen und 3). qualitativen Interviewsmit Crowdworker_innen. Dieser Bericht umfasst die ersten beiden Projektphasen, wobei bisher 500 von 750 Crowdworker_innen auf zwei Crowdwork-Plattformen befragt wurden. Daten werden derzeit noch ausgewertet.

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FIS-Briefing Nr. 11

(Nicht)-Nutzung von Bildungsangeboten

M.A Sandrine Bakoben (IAQ Universität Duisburg-Essen)

Die FIS-Nachwuchsgruppe "Migration und Sozialpolitik" am IAQ der Universität Duisburg-Essen beschäftigt sich mit lokalen Sozialpolitiken im Zuge der Fluchtmigration 2014-2016. Dabei untersucht sie, wie Kommunen und weitere lokale sozialpolitische Akteure mit densozialen Bedarfen von Geflüchteten umgehen und vor allem wie Geflüchtete diese Zusammenarbeiterleben. Das vorliegende FIS Briefing bündelt Ergebnisse aus dem Dissertationsvorhaben„Integration durch Bildung? Kommunale Fallstudien zur Nutzung von Bildungsangebotenbei geflüchteten jungen Erwachsenen aus Subsahara-Afrika“, das eines von vier Einzelprojekten der Nachwuchsgruppe "Migration und Sozialpolitik" ist.

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FIS-Briefing Nr. 12

Verständnis und Haltungen zur Altersvorsorge in Deutschland: Ausprägungen und Auswirkungen auf vorsorgebezogenes Verhalten (VHAlt)

Prof. Dr. Carmela Aprea (Universität Mannheim), Prof. Dr. Silke Übelmesser (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Ronja Baginski (Universität Mannheim), Jana Schütz (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Der demographische Wandel hat Auswirkungen auf die Tragfähigkeit der gesetzlichen, Rentenversicherung. Dies stellt eine Herausforderung für sozialpolitische Entscheidungsträger, hinsichtlich der Kommunikation dar. Darüber hinaus gehen die Entwicklungen mit steigenden Anforderungen an die Erwerbsbevölkerung einher, denn die daraus resultierende stärkere Selbstverantwortung erfolgt in einem Umfeld zunehmender Unsicherheit. Kommunikation und Information sind somit essentiell für gewünschte Verhaltensänderungen (Akzeptanz von Reformen, Engagement bei anderen Formen der Altersvorsorge). Hierfür werden jedoch Kenntnisse darüber benötigt, ob die Bürger/innen das System der Altersvorsorge überhaupt adäquat verstehen. Das Projekt möchte dazu einen Beitrag leisten. Insbesondere werden die folgenden, zentralen sozialpolitischen Forschungsfragen auf der Basis interdisziplinärer Zugänge untersucht: (1) Welches (Miss-) Verständnis und welche Haltungen zum Thema Altersvorsorge liegen in Deutschland vor? (2) Variieren (Miss-)Verständnis und Haltungen für bestimmte Bevölkerungsgruppen? (3) Lassen sich zwischen (Miss-)Verständnis, Haltungen und Verhaltensweisen kausale Beziehungen (Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge) ermitteln? (4) Welche Handlungsempfehlungen lassen sich für Kommunikation und finanzielle Bildung ableiten?

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FIS-Briefing Nr. 13

Arbeitsnachfrage durch Geflüchtete: Kurzfristige Beschäftigungsgewinne für Einheimische

Paul Berbée (ZEW Mannheim), Dr. Alfred Garloff (IAB Nürnberg, HU Berlin), Dr. Katrin Sommerfeld (ZEW Mannheim), Prof. Dr. Herbert Brücker (IAB Nürnberg, HU Berlin)

Die starke und unerwartete Fluchtzuwanderung des Jahres 2015 ließ die Arbeitsnachfragein Deutschland in bestimmten Sektoren, die für die Versorgung von Asylsuchenden von Bedeutung sind, deutlich ansteigen. Ergebnisse einer Studie, die diese Arbeitsmarkteffekte der Geflüchteten untersucht, zeigen, dass auf lokaler Ebene für etwa 2,5 neu angekommene Flüchtlinge kurzfristig ein neuer sozialversicherungspflichtiger Job entstanden ist. Gleichzeitig konnte eine erhebliche Reduktion der regionalen Arbeitslosigkeit verzeichnet werden, von der vor allem Niedrigqualifizierte profitiert haben.

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FIS-Briefing Nr. 14

Sollten Migranten das gleiche Anrecht auf Sozialleistungen haben wie Deutsche? Einstellungen der Bevölkerung in Deutschland

Marvin Brinkmann (MZES Universität Mannheim), Katja Möhring (MZES Universität Mannheim), Elias Naumann (MZES und SFB 884 „Politische Ökonomie von Reformen“, Universität Mannheim)

Vor dem Hintergrund der starken Zuwanderung nach Deutschland in den letzten Jahren wird die Rolle des Sozialstaats und seiner Legitimität kontrovers diskutiert. Zum einen unterstützt Sozialpolitik die Integration von Migrant/innen und trägt damit zur Stabilisierungder sozialen Sicherungssysteme bei. Zum anderen kann Migration die Legitimität des Sozialstaats untergraben, wenn die einheimische Bevölkerung einer Umverteilung hin zu Migrant/innen ablehnend gegenübersteht. Entsprechend gibt es immer wieder Stimmen, die fordern, dass Migranten nicht den gleichen Zugang zu Sozialleistungen haben sollten wie Deutsche. Unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass es in Teilen der Bevölkerung Bedenken gibt, Migranten die gleichen Rechte auf sozialpolitische Leistungen zu gewähren wie Deutschen. Dieser Unterschied wird geringer, wenn Migranten die deutsche Staatsbürgerschaft haben - bleibt aber auch mit deutscher Staatsbürgerschaft noch bestehen.

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FIS-Briefing Nr. 15

Corona und Einstellungen zu Sozialpolitik

Prof. Dr. Henning Lohmann (Universität Hamburg), Hequn Wang (Universität Hamburg), Prof. Dr. Miriam Beblo (Universität Hamburg), PD Dr. Elisabeth Bublitz (Universität Hamburg), Julian Jäger (Universität Hamburg)

Das Projekt SOECBIAS untersucht den Zusammenhang zwischen der Wahrnehmung von Einkommenspositionen und wohlfahrtsstaatlichen Einstellungen in Europa. Die Datenerhebungm wurde im März und im Juni/Juli 2020 und somit während der Corona-Pandemie durchgeführt. Um diese als Kontextfaktor in der Bearbeitung der Fragestellungen abbildenm zu können, wurden insbesondere in der in Deutschland durchgeführten zweiten Erhebungswelle Fragen zu Veränderungen während der Corona-Pandemie integriert. Dieses Briefing fokussiert auf sozialpolitische Einstellungen während der ersten Phase der Pandemie. Die Ergebnisse dokumentieren, wie sich in Deutschland persönliche Einstellungen gegenübernationaler und europäischer Sozialpolitik zwischen März und Juli 2020 verändert haben.

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FIS-Briefing Nr. 16

Die Sozialgerichtsbarkeit und die Entwicklung von Sozialrecht und Sozialpolitik in der Bundesrepublik Deutschland

Dr. Ka­­tie Bal­d­­schun, Ali­ce Dill­bah­ner, Sol­veig Stern­ja­kob, Ka­tha­ri­na Wey­rich, Mi­cha­el Bey­er­lein, Si­mon Roesen (Universität Kassel)

Die Nachwuchsgruppe „Die Sozialgerichtsbarkeit und die Entwicklung von Sozialrecht und Sozialpolitik in der Bundesrepublik Deutschland“ untersucht die Sozialgerichtsbarkeit undangrenzende Felder als Orte, an denen soziale Rechte verwirklicht und Konflikte ausgetragen werden. Die Gruppe ist interdisziplinär zusammengesetzt, die Mitglieder beleuchten in je eigenen Forschungsarbeiten Aspekte der individuellen und kollektiven Rechtsmobilisierung, der Formulierung und Formierung von Interessen und der Verknüpfung vonRechtsschutzsystem und Wohlfahrtsstaatlichkeit. Die einzelnen Vorhaben sind politikwissenschaftlich, rechtswissenschaftlich oder soziologisch angelegt und sollen durch Perspektiven, Theorien oder Methoden anderer Fachrichtungen einen interdisziplinären Zugang eröffnen.

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